Glossar

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"Greenwashing"

Greenwashing oder Greenwash (englisch; wörtlich ‚grünwaschen‘, übertragen: ‚sich ein grünes Mäntelchen umhängen‘) ist eine kritische Bezeichnung für PR-Methoden, die darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image zu verleihen, ohne dass es dafür eine hinreichende Grundlage gibt. Der Begriff spielt auf grün als Symbol für Natur und Umweltschutz und Waschen im Sinne von Geldwäsche oder sich reinwaschen an. Er kann als Analogiebildung zu whitewashing (englisch für schönfärben, übertragen: ‚sich eine weiße Weste verschaffen‘; Ableitung von whitewash für „Sumpfkalk“) im Deutschen auch als Grünfärberei übersetzt werden. Suggerieren betrügerische oder irreführende Werbeaussagen zu Produkten oder Dienstleistungen von Unternehmen einen Gesundheitsbonus, der nicht existiert, so spricht man jedoch von Healthwashing („gesund waschen“).

Barkentinen

Eine Schonerbark ist ein Großsegler, den man auch als Barkentine (früher eine Schonerbark mit Rahtopp am Großmast), Hermaphrodit-Bark (Zwitter-Bark; engl. hermaphrodite barque oder barquentine) oder seltener als Barkschoner bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Mischtakelung aus Rah- und Schratsegeln, also einem Mischtyp aus Bark und Schoner. Der (vordere) Fockmast muss voll rahgetakelt sein, die übrigen Masten tragen Schoner- oder Gaffelsegel. Diese Takelungsart wurde um 1800 entwickelt.

Besan

Der Besan oder das Besansegel ist ein Segel in Längsschiffsrichtung (Schratsegel) an dem achtersten (hintersten) Mast vieler Segelschiffe. Die Bezeichnung wird auf den meisten Segelschiffen mit mindestens drei Masten und auf manchen zweimastigen Segelschiffen benutzt.

Das Wort Besan ist niederländisch vom arabischen Wort mazan für Mast, dessen Segel das Schiff in gleichmäßiger Fahrt hält. Dieser Begriff gelangte wie auch andere Marinebezeichnungen arabischer Herkunft durch den Mittelmeerhandel in das nördliche Europa. Ältere Formen des Begriffes in deutscher Sprache sind missan (1487) und Meisan (1636). Erst ab dem 16. Jahrhundert erschien die heutige Form mit dem anlautenden Buchstaben b. Dieses Segel wird manchmal auch Treiber bzw. auf Zeesenbooten Bullsegel oder Bulle genannt.

Bft

Die Beaufortskala (Bft) ist eine Skala zur Einteilung der Windstärke in 13 Stärkenbereiche von 0 (Windstille) bis 12 (Orkan), die nicht auf exakten Messungen sondern den beobachteten Auswirkungen des Windes basiert.

Zit.: https://de.wikipedia.org/wiki/Beaufortskala

Bft.

Die Beaufortskala (Bft) ist eine Skala zur Einteilung der Windstärke in 13 Stärkenbereiche von 0 (Windstille) bis 12 (Orkan), die nicht auf exakten Messungen sondern den beobachteten Auswirkungen des Windes basiert. Sie ist benannt nach Sir Francis Beaufort und ein weit verbreitetes System zur Beschreibung der Windstärke.

BWE

BWE Landesverband Hamburg - Hamburg gilt bei Branchen-Insidern als Europas Windenergiemetropole.

bzw.

[1] beziehungsweise, im Sinne von entweder das eine, oder das andere, was genannt wurde[2] beziehungsweise, im Sinne von genauer gesagt

ca.

cbm

Der Kubikmeter (oder 'Meter hoch 3') ist die Maßeinheit für das Volumen im Internationalen Einheitensystem (SI), üblicherweise wird das Einheitenzeichen m3 verwendet. Ein Kubikmeter entspricht dem Volumen eines Würfels mit 1 Meter Kantenlänge.

DWT

Dyna-Rigg

Unter dem Namen Dynaship oder Dyna-Rigg hat der Schiffbauingenieur Wilhelm Prölss in den 1960er Jahren in Hamburg ein Segelsystem ursprünglich für Frachtschiffe entwickelt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dynaship

E-SHIP-1

Die E-Ship 1 ist ein Frachtschiff, das neben einem Dieselantrieb zusätzlich über einen Antrieb mittels Flettner-Rotoren verfügt, also ein Rotorschiff ist. Sie wurde 2006 von der Firma Enercon aus Aurich bei der Lindenau-Werft in Kiel in Auftrag gegeben und 2010 bei der Cassens-Werft in Emden fertiggestellt. Sie ist für den Transport von Enercon-Windkraftanlagen ausgelegt. Nach Angaben der Betreiber beträgt die Treibstoffersparnis durch die Flettner-Rotoren und weitere Optimierungen bis zu 25 Prozent.

Emission

Flettner-Rotor

Der Flettner-Rotor ist ein der Windströmung ausgesetzter rotierender Zylinder. Er wirkt wie ein Segel und erzeugt durch den Magnus-Effekt eine Kraft quer zur Anströmung. Benannt ist er nach Anton Flettner, der ihn als Schiffsantrieb patentieren ließ.

Der Flettner-Rotor kommt vor allem bei Rotorschiffen zur Anwendung. Ein alleiniger Rotorantrieb ist grundsätzlich nicht möglich, da er bei fehlendem Wind keine Manövrierfähigkeit sichert.

Der Flettner-Rotor ist nicht mit dem Flettner-Doppelrotor des gleichen Erfinders zu verwechseln, einer Rotorkonfiguration für Hubschrauber.

Flying-P Liner

Flying P-Liner oder kurz P-Liner nannten Seeleute in der Zeit der Windjammer hochachtungsvoll die Segelschiffe der Hamburger Reederei F. Laeisz (besser bekannt unter dem Kürzel FL). Die Schiffe, deren Namen alle mit P begannen, waren für ihre Geschwindigkeit und ihre Sicherheit berühmt, sie wurden in den Reedereifarben schwarz (Rumpf über der Wasserlinie), weiß (Wasserlinie) und rot (Unterwasserschiff) gestrichen.Der Volksmund nannte die Schiffe Hamburger Viermaster, was auch die hochdeutsche Titelvariante des alten Seemannsliedes Hamborger Veermaster ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Flying_P-Liner


Fock

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Die Fock (von nd. focken – „aufziehen“; Plural: Focken) bezeichnet auf Segelschiffen verschiedene Arten eines Segels:

  • Als rechteckiges Rahsegel ist eine Fock das unterste Segel am Fockmast, dem ersten Mast eines rahgetakelten Schiffes mit mehreren Masten. Ursprünglich war die Fock dort ein „Zieher“, im Gegensatz zum „Treiber-“ oder Besansegel.

Fockmast

Als Fockmast oder Vormast bezeichnet man bei Segelschiffen einen bestimmten Mast:

  • Bei Schonern (Zweimaster, bei denen der achtere (hintere) Mast höher ist als der vordere oder beide gleich hoch sind) den vorderen Mast, wobei auch die Bezeichnung Schonermast üblich ist.
  • Bei Schiffen mit drei oder mehr Masten den vordersten, unabhängig davon, welcher der Masten am höchsten ist.

GHG

IMO

kn

Der Knoten (kn) ist ein Geschwindigkeitsmaß in der See- und Luftfahrt bzw. der Meteorologie, das auf der Längeneinheit Seemeile (sm) oder nautische Meile (NM, nmi, n.mi.) beruht. Eine Seemeile entspricht exakt 1852 Metern. Das Einheitenzeichen ist kn (englisch früher kt).

Knoten

Der Knoten (kn) ist ein Geschwindigkeitsmaß in der See- und Luftfahrt bzw. der Meteorologie, das auf der Längeneinheit Seemeile (sm) oder nautische Meile (NM, nmi, n.mi.) beruht. Eine Seemeile entspricht exakt 1852 Metern. Das Einheitenzeichen ist KN (englisch früher kt).

Kpt.

Oberbestimmer

Lee

Luv [lu:f] und Lee [le:] benennen die Seiten eines Objekts in Bezug zum Wind. Dabei ist Luv die dem Wind zugewandte und Lee die vom Wind abgewandte Seite. Die Begriffe stammen aus der Seemannssprache.

Luv

Luv [lu:f] und Lee [le:] benennen die Seiten eines Objekts in Bezug zum Wind. Dabei ist Luv die dem Wind zugewandte und Lee die vom Wind abgewandte Seite. Die Begriffe stammen aus der Seemannssprache.

Luvgierigkeit

Als Luvgierigkeit bezeichnet man das Bestreben eines Schiffs, insbesondere eines Segelschiffs, bei mittschiffs fest stehendem Ruder nach Luv, also in Richtung des Windes, zu drehen. Das gegenteilige Verhalten, nach Lee zu streben, bezeichnet man als Leegierigkeit.

Mistral

Quadratmeter ist eine Maßeinheit für den Flächeninhalt (→ Flächenmaßeinheit), die kohärente SI-Einheit der Fläche. 1 Quadratmeter ist der Flächeninhalt eines Quadrats der Seitenlänge 1 Meter.

Das Einheitenzeichen für Quadratmeter ist . Die oft zu lesende Abkürzung qm ist ein veraltetes, im SI-Einheitensystem nicht mehr zulässiges Einheitenzeichen.

Umgangssprachlich wird der Quadratmeter auch Meter im Quadrat oder (veraltet) Geviertmeter genannt. Standardsprachlich bezeichnen 6 Meter im Quadrat jedoch nicht 6 Quadratmeter, sondern 6 × 6 Quadratmeter.


Nautik

Schifffahrtskunde

NM

Der Knoten (Kn) ist ein Geschwindigkeitsmaß in der See- und Luftfahrt bzw. der Meteorologie, das auf der Längeneinheit Seemeile (sm) oder nautische Meile (NM, nmi, n.mi.) beruht. Eine Seemeile entspricht exakt 1852 Metern. Das Einheitenzeichen ist kn (englisch früher kt).

Rahsegel

Das Rahsegel ist ein zumeist rechteckiges oder trapezförmiges Segel, das an einem Rah genannten Rundholz geführt wird. Es dient dem Vortrieb von Segelschiffen.

Am unteren Ende des Rahsegels sind die Schoten befestigt und beim Untersegel (d. h. dem niedrigsten Rahsegel am Mast, direkt über Deck) auch die Hälse (Halsen), mit denen das Luv-Seitenliek durchgesetzt wird.

Rigg

Takelage (auch Takelwerk) bezeichnet das stehende Gut und Teile des laufenden Guts eines Segelschiffes. Genauer sind dies die (feststehenden) Masten und das Tauwerk, das die Masten hält (Wanten, Stage), und die Spieren, Blöcke und Beschläge, sofern sie an den Masten und Spieren befestigt sind, sowie der Teil des Laufenden Guts, der zum Bedienen der Segel notwendig ist, aber nicht am Schiff befestigt wird (hauptsächlich Fallen, aber auch Dirk, Toppnant und Baumniederholer). Nicht zur Takelage gehören die Segel selbst und die Schoten, obwohl letztere zum laufenden Gut gehören. Der Begriff ist abgeleitet von der Takel, einer schweren Talje mit zwei mehrscheibigen Blöcken (Flaschenzüge). Aus dem Englischen ist hierfür auch der Begriff Rigg (von englisch rig, vom altenglisch wriga oder wrihan, deutsch „kleiden“) gebräuchlich. Entsprechend wird ein Schiff auch „aufgetakelt“ oder „geriggt“.

Ro/Ro- und LASH-Schiffe

RoRo-Schiffe (von englisch Roll on Roll off) sind Schiffe, die bewegliche Güter im RoRo-Verfahren transportieren. Dies bedeutet im Gegensatz zum LoLo-Verfahren, dass die Ladung auf das Schiff gefahren wird. Dabei handelt es sich meist um eine Kombination aus Fahrzeugen wie Pkw oder Lkw oder auch Zügen, die selbst an Bord der Schiffe fahren können, als auch standardisierte Ladeeinheiten und Wechselbrücken, die durch spezielle Zugmaschinen an Bord gestaut werden. RoRo-Schiffe haben hierzu befahrbare Decks, auf die die Ladung gerollt werden kann. Diese sind oft in der Höhe variabel, wodurch der Laderaum flexibler genutzt werden kann. Zum Be- und Entladen besitzen RoRo-Schiffe Bug-, Seiten- oder Heckluken, durch die die Fahrzeuge über Rampen an Bord fahren können.

Vorteile des RoRo-Verfahrens liegen in kurzen Umschlagszeiten, schonendem Ladungsumschlag, einfacher Hafeninfrastruktur und Flexibilität in der Ladungszusammensetzung. Nachteilig sind die höheren Baukosten, da RoRo-Schiffe Spezialschiffe sind und oft auf spezielle Anforderungen hin gebaut werden. Zudem ist die Laderaumnutzung nicht optimal lösbar. Innerhalb des Kurzstrecken-Seeverkehrs und für einige Spezialladungen (Kfz, Papier) überwiegen jedoch die Vorteile von RoRo-Systemen.


Schoner

Schoner, selten und veraltend auch Schooner oder Schuner, bezeichnet ein Segelschiff mit einer bestimmten Takelung. Ein Schoner ist ein Segelschiff, das zwei oder mehr Masten hat, an allen Masten Schratsegel als Hauptsegel führt und dessen vorderster Mast niedriger als (einer) der hintere(n) ist. Ursprünglich hatten Schoner nur zwei Masten, später wurden auch Schoner mit drei und mehr Masten gebaut (z. B. Dreimastschoner Amphitrite); vor allem in den Vereinigten Staaten wurden im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert Schoner mit fünf und mehr Masten gebaut.

Der vordere Mast (Fockmast) eines Schoners wird auch Schonermast genannt. Führt ein Schoner am Fockmast ein Gaffelsegel, heißt es Schonersegel. Als Stagsegel vor dem Schonermast werden meistens zwei Klüversegel und ein Focksegel gefahren.

Schratsegel

Schratsegel ist ein Sammelbegriff für alle Segel, die in Ruhestellung in Richtung der Schiffslängsachse gesetzt werden. Bei Segelschiffen mit Schratsegeln wird auch von Schrattakelung gesprochen.

Schratsegel

Schratsegel ist ein Sammelbegriff für alle Segel, die in Ruhestellung in Richtung der Schiffslängsachse gesetzt werden. Bei Segelschiffen mit Schratsegeln wird auch von Schrattakelung gesprochen.

Seacloud

Die Sea Cloud ist ein Viermastbark-Rigg

Seacloud-Hussar

Die Sea Cloud ist ein Luxuskreuzfahrtsegelschiff mit Viermastbark-Rigg. Im Jahre 1931 wurde sie im Auftrag des US-amerikanischen Multimillionärs und Börsenmaklers Edward Francis Hutton (1875–1962) als größte und luxuriöseste jemals gebaute Privatsegelyacht der Welt mit der Takelage einer Viermastbark von der Germaniawerft in Kiel unter dem Namen Hussar gebaut. Nach Kriegseinsätzen als US-Küstenwachschiff, mehr als sechsfachem Besitzerwechsel, langen Liegezeiten und drohendem Abwracken wurden die Luxusräume Restaurierungsarbeiten unterzogen. Heute wird sie unter dem Namen Sea Cloud von der Firma „Sea Cloud Cruises GmbH“ für Kreuzfahrten betrieben und bereedert.

sm

Der Knoten (kn) ist ein Geschwindigkeitsm in der See- und Luftfahrt bzw. der Meteorologie, das auf der Längeneinheit Seemeile (sm) oder nautische Meile (NM, nmi, n.mi.) beruht. Eine Seemeile entspricht exakt 1852 Metern. Das Einheitenzeichen ist kn (englisch früher kt).

SMM

Die SMM ist die internationale Leitmesse der maritimen Wirtschaft und ideal, um maritime Innovationen und Technologien zu präsentieren.

STA

Star Clipper

Die Star Clipper ist ein viermastiges Luxus-Kreuzfahrtschiff. Baugleiches Schwesterschiff ist die Star Flyer.

Star Flyer

Die Star Flyer ist ein viermastiges Luxus-Kreuzfahrtschiff. Baugleiches Schwesterschiff ist die Star Clipper.

tdw

Wilhelm Prölss

Unter dem Namen Dynaship oder Dyna-Rigg hat der Schiffbauingenieur Wilhelm Prölss in den 1960er Jahren in Hamburg ein Segelsystem ursprünglich für Frachtschiffe entwickelt. (wikipedia)


Wilhelm Prölß wirkte am Hamburger Institut für Schiffsbau in den 1960er Jahren und erfand die "Windunterstützung vornehmlich für Frachtschiffe" mit Hilfe des Dynariggs. Bereits 1967 pr„sentierte er sein Dyna-Rigg-Konzept, aber Erst etwa vierzig Jahre sp„ter setzen die Entwickler der Luxusyacht "Maltese Falcon" auf sein ”kologisches Dyna-Rigg-Konzept. Leider kam diese Erfindung aus den 60 Jahren nicht zu tragen, da das ™l zu preiswert war. Erst etwa vierzig Jahre sp„ter wurde die Idee von Wilhelm Prölß in die Tat umgesetzt: Das ”kologisches Dyna-Rigg-Konzept wurde in der vom Milliardär Tom Perkins realisierten Luxusyacht "Maltese Falkon" erfolgreich angewandt.

Maltese Falkon The DYNARIG owes its origin to work done in the sixties by Mr W. Prolls, at the time he believed the system could provide additional propulsion for ships. The DynaRig is effectively a square rig, the mast is freestanding and the yards are connected rigidly to the mast, in this case each mast supports six yards. The yards, unlike a conventional square rigger, have built in camber of 12%.(https://www.hs.uni-hamburg.de/DE/GNT/hh/biogr/proelss.htm)


zzgl.

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