Landesvorstand Hamburg
Regionalverband Hamburg

Herr Heinz Otto
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atlantischen "OCEAN CAMPUS"

HGS /  Sprockhövel, 26.9.2003

"Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!"

(Antoine de Saint Exupery)

"Einer allein hilft nicht, sondern wer sich mit vielen zur
rechten Stunde vereinigt"
(Goethe, das "Märchen")


"Deus quer, o homen sonha, a obra nasce"
(Fernando Pessoa, "O Infante" in "Mensagem")

2. Welches Fahrtgebiete sind geplant?

Der HopeCarrier sollte im Oktober von Porto, Lissabon oder Sevilla starten und in drei jeweils ca. ein Vierteljahr dauernden Etappen
  • über Marrokko, die Canaren und Cabo Verde nach Salvador Bahia und Rio de Janeiro ,
  • über Montevideo, Buenos Aires, Punta Arenas, Kapstadt, Luanda, Dakkar nach Belem, und
  • über Caracas, Merida, Havanna , Miami und New York (oder Washington) nach
  • Quebec, und von dort über Reykjavik oder die Azoren zurück nach  Hamburg/Kiel, Bordeaux oder Lissabon fahren.
Wenn man den Globus etwas umdreht (so dass die USA und Europa nicht mehr "oben" und Lateinamerika und Afrika nicht mehr "unten",  sondern die Reichen und Armen auf einer Höhe liegen!) gleicht dieser gesamt-atlantische Kurs dem mathematischen Infinitum-Zeichen…

… und genau diese "Infinitum"-Route sollte der HopeCarrier fahren:  eine Route jährlich wiederkehrender Fahrten von Europa über Arabien, CaboVerde, nach Lateinamerika und Afrika, von dort über Amazonien und die Karibik zur Westküste der USA und Kanadas und über die Azoren oder Island zurück nach "Old Europe". (siehe hierzu Punkt 8. der "Grund-gedanken")

Das modulhaft konzipierte Schiff würde mit jeder Rundfahrt erneuert und so ein konkreter "Hoffnungsträger" werden: für Kinder, die noch zu jung sind mitzufahren, für Forscher, die ihre Erfindungen und Ambitionen in 5, 10 oder 30 Jahren erprobt sehen möchten, für Politiker und Wirtschaftsführer, die Angola, Liberia oder andere Entwicklungsländer in eine prosperierende und gerechte Welt- (Wirtschafts-) Gemeinschaft integrieren möchten.

Das Ziel, ein europäisches "zero-emission"-Pilotschiff ganz konkret und weithin sichtbar zu einem "Hoffnungsträger" zu machen, sollte sich im technischen (multifuktionalen und modulhaften) Design des Schiffes, aber auch in der Wahl der jährlich Rund-Fahrten widerspiegeln: Die Anrainerstaaten sollten die berechtigte Hoffnung haben, dass der HopeCarrier jedes Jahr an ihren Küsten vorbeikommt und neue Ideen und Technologien zur Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft mitbringt!

Es versteht sich von selbst, dass der "HopeCarrier" in der Arktis und Antarktis die Eisgebiete, in Brasilien den Amazonas und in der Karibik und am Labrador geschützte Seegebiete befahren sollte.


¨ top - 30.06.2011 Artikel von Admin

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