Landesvorstand Hamburg
Regionalverband Hamburg

Herr Heinz Otto
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windschiffe.de - BWEBundesverband WindEnergie-Hamburg - Windschiffe - Vermeidung von Schiffsabgasen durch Schweröl

atlantischen "OCEAN CAMPUS"

HGS /  Sprockhövel, 26.9.2003

"Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!"

(Antoine de Saint Exupery)

"Einer allein hilft nicht, sondern wer sich mit vielen zur
rechten Stunde vereinigt"
(Goethe, das "Märchen")


"Deus quer, o homen sonha, a obra nasce"
(Fernando Pessoa, "O Infante" in "Mensagem")

3. Schiffsgeschwindigkeit / Welche Umlaufzeiten sind für die Etappen geplant?


Der unter 2) beschriebene Rundkurs sollte ca. 9 (max.10) Monate dauern. Dies ergibt sich auch aus der nautischen Notwendigkeit mit einem Segler möglichst Cabo Verde vor November und die Bermudas vor Juli zu passieren. Während der verbleibenden 2-3 Monate würde das Schiff in Kiel, Hamburg oder Portugal (Lissabon / Viana do Castelo) mit den aktuellen Technologien neu ausgerüstet, wobei diese Umbauten als Teil eines Schiffbau-Workshops im Rahmen des "Ocean Campus"-Lehrbetriebes gestaltet werden sollten.
 
Auf jeder der drei Teil-Etappen (z.B. Porto-Rio, Rio-Kapstadt-Belem, Belem-NewYork-Europa) sollten maximal 3 Zwischen-Aufenthalte geplant werden, während derer der HopeCarrier als Technologie-Demonstrator und Ausstellungsplattform den lokalen Partner-instituten für Kongresse, Ausstellungen, Workshops oder Kulturveranstaltungen zur Verfügung steht.

Während ein normales Schiff im Hafen (Liege-)Kosten verursacht, wird der "HopeCarrier" hier am profitabelsten sein: Die Schüler und Lehrer werden das Schiff verlassen um an Land mit Partner-Universitäten/Schulen Workshops oder Projekte durchzuführen. Während dieser Zeit dient der HopeCarrier der europäischen Exportwirtschaft, der EU, der GTZ oder KFW, den Botschaften, den internationalen Universitäten oder Stiftungen als Ausstellungs- und Veranstaltungsort: Jedes Ausrüstungsteil auf dem HopeCarrier (von der Türklinke und Energie-Sparlampe über die Brennstoffzellen-Heizung bis zu den hochmoderen Navigations-, Kommunikations- und Antriebssystemen) könnten - und sollten!!! - Ausstellungsobjekte sein, welche, wie auf der "Hannover-Messe", jährlich verbessert vorgeführt werden können.

Die "Rentabilitäts"-Rechnung des HopeCarriers wird daher wesentlich von seiner "Schiffsgeschwindigkeit" beeinflusst: dabei käme es dann nicht auf Schnelligkeit an, sondern auf das Optimum der Fahrt-Zeiten  (d.h. Lehr-, Erprobungs- Ausbildungs-Zeit) und Liege-Zeiten (d.h. den "Messe" - und Veranstaltungstagen).

Die Liegezeit in den Haupt-Atlantikhäfen sollte mindestens eine, maximal zwei, Wochen betragen, um seitens der lokalen Partner sinnvolle (und profitable) Veranstaltungs-Reihen und im Rahmen des "OceanCampus" Lehrbetriebes sinnvolle Land-Aktivitäten planen zu können.


¨ top - 31.07.2010 Artikel von Admin

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